Das Zaubermärchen

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Das Zaubermärchen

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Es war einmal ein kleines Mädchen, das tobte wie ein Wirbelwind durch den Tag und bescherte seiner Mutter manch aufregenden Augenblick. Wenn dann endlich der Abend kam, wurde es so langsam müde. Es zog sich sein Lieblingsnachthemd an, holte die Kuscheldecke, den Teddy und das Märchenbuch und setzte sich auf das Vorlesesofa – so wurde es genannt – und warum, das wirst du dir wohl denken können. „Mama, du kannst kommen!“, rief es. „Teddy und ich warten schon auf dich“.

Eigentlich war Mama noch ziemlich erschöpft von dem anstrengenden Tag. Aber wenn sie die beiden da so süß sitzen sah, dann konnte sie nicht anders: Sie ließ die Arbeit Arbeit sein und setzte sich zu ihnen auf’s Sofa. Das Märchenbuch war randvoll mit Riesen, Zwergen, Elfen, Feen, Hexen, wunderschönen Prinzessinnen und treuen Freunden. Die Geschichten waren so zauberhaft, dass Teddy vor Freude ganz glänzende Augen bekam. Und das Mädchen wollte immer noch ein Märchen hören. Aber irgendwann wanderte das Däumchen in den Mund und die Augen fielen vor Müdigkeit zu. „Teddy will jetzt schlafen,“ murmelte es. Dann legte Mama es ganz schnell ins Bett, deckte es lieb zu und gab ihm einen dicken Gute-Nacht-Kuss.

Diese abendlichen Märchenstunden waren etwas ganz Besonderes. Egal, wie der Tag gewesen war, am Ende waren alle glücklich, zufrieden und fit für einen neuen Morgen. Probiere das mit Mama und Teddy doch auch mal aus.

Vielleicht wirkt der Märchenzauber ja heute noch.


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