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Deutsche klassische Literatur

(Irina Tschumakowa)

Eine Sage vom Rhein

Wo der Rhein am schönsten ist, begegnet jedem Reisenden die Loreley. Sie sitzt als Bronzefigur an der Spitze einer Halbinsel, an der der Rhein mit reißender Strömung aus einer Biegung des Flusses kommt. Ein hoher Felsen schiebt sich an dieser Stelle weit in den Strom, macht das Flussbett eng und für jedes Schiff die Fahrt gefährlich. Hier geschah manches Unglück. In der Sage ist es aber nicht der Felsen, sondern die schöne Loreley, eine Rheinnixe, die den Schiffern den Tod brachte. Sie saß hoch oben auf dem Felsen, kämmte ihr goldblondes Haar und sang dabei so schön, dass viele Schiffer zu ihr hinaufschauten, vom Weg abkamen und in den Fluten ertranken. Rheinnixe und Felsen waren für viele Dichter ein Anlass, Lieder und Gedichte zu schreiben. Das bekannteste von ihnen ist die „Loreley“ von Heinrich Heine.

Quelle: Galskowa N.D. DEUTSCH. MOSAIK. Lehrbuch, 6.Schuljahr,Verlag Proswestschenije, Moskau, 2007.

Heinrich Heine. Loreley (1822)

Lied (in der deutschen Sprache)

Einführung von Maxi Arland

Gesungen von Mainzer Hofsänger

Illustriert mit Sandmalereien von Aljona Voynova)


Gedicht (in der russischen Sprache)

Übersetzung ins Russische von S.Marschak

Den Text liest Boris Vetrov

Musikbegleitung von Vangelis